Schlafplatz versus Kratzbaum

Der Platzbedarf für einen Hund ist überschaubar. Er braucht einen Platz für seinen Trinknapf, wie die Katze auch und ab und an muss man ihn eben auch füttern, meist wird der Futternapf dann aber weggestellt. Dazu braucht ein Hund natürlich noch einen Schlafplatz im Haus, seinen Rückzugsort. Natürlich haben die meisten Hunde nicht nur einen Schlafplatz und liegen auch gerne mal da oder dort, im Sommer gerne da wo die Fliesen schön den Bauch kühlen, im Winter eben auf ihrer Decke oder ihrem Hundebett. Katzen bestehen hingegen meist auf etwas besonderem, einem richtig eigenem Möbelstück, einen Kratzbaum.

Bei Katzen ist es eben etwas anders. Oft bleibt ein Napf mit Trockenfutter stehen, damit die Katze auch zwischendurch ihren Energiebedarf stillen kann (bei den meisten doch sehr verfressenen Hunden, die eben auch gerne auf Vorrat futtern, eher undenkbar) und auch ihr Schlafplatz stellt besondere Anforderungen. Der soll dann bitte mit Ausblick sein und wenn möglich auch als Beboachtungspunkt geeignet. Schließlich möchte so eine Katze immer alles gut im Auge behalten, die meisten Samtpfoten mögen eben auch keine Überraschungen. Da Katzen zudem auch noch ihre Krallen pflegen müssen, liegt es nahe, Schlafen, Dösen und eben die Krallenpflege zu vereinen und so muss mit der Katze meist auch ein neues Möbelstück angeschafft werden, der Kratzbaum. Ein mehr oder wenig großes Ungetüm mit viel Sisal und Plüsch. Und natürlich darf der Kratzbaum nicht da stehen, wo in der Wohnung aus Menschensicht der beste Platz ist, weil da eben nämlich Platz ist, sondern das Kratzmöbel mit Schlafgelegenheiten und Rückzugsmöglichkeiten muss bitte dort stehen, wo die Menschen sind. Und da der Kratzbaum ja irgendwo stehen muss, kommt er eben meist ins Wohnzimmer und dafür rückt man auch gerne die eigenen Möbel um, schließlich muss man selbst ja vom Sofa nicht aus dem Fenster gucken müssen, man hat aber selbst das größte Verständnis dafür, dass die Katze eben auf Ausblick besteht.

Kratzbäume gibt es von 20 Euro bis zu mehreren hundert Euro. Gerade bei den günstigen Kratzbäumen darf man sich dann auch darauf einrichten, dass diese eben auch regelmäßig gegen neue Modelle ausgetauscht werden müssen, wenn die Sisalstangen eben abgekratzt und das Plüsch einfach nicht mehr schön ist. Kratzbaum für Katzen warum?

Und was braucht der Hund? Eine Decke reicht :-) Gut, er braucht noch Halsband und Leine, aber selbst diese halten meist doch deutlich länger als ein Katzenkratzbaum.

2 Gedanken zu „Schlafplatz versus Kratzbaum“

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